Druckerkauf und Folgekosten

13.06.2017 00:00:00 | PuK Halle
Der Druckermarkt ist riesig. Es gibt eine unüberschaubare Anzahl verschiedener Druckermodelle, die sich nach Drucktechnologie, Ausstattung und Leistung unterscheiden. Natürlich unterscheiden sie sich auch im Kaufpreis, doch ist das schon die ganze Wahrheit? Nein, wer sich nur nach dem Preis orientiert, wird in so manchem Fall eine böse Überraschung erleben.
Druckerkauf und FolgekostenEntscheidend für die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit eines Druckers sind vor allem die Folgekosten, die nach dem Kauf durch die Nutzung des Gerätes entstehen. Sie sind abhängig davon, wie viel und in welcher Qualität gedruckt wird, aber ein oft unterschätzter Faktor sind  die Art, die Kapazität und der Preis der benötigten Tintenpatronen oder Tonerkartuschen.

So sind Tintenstrahldrucker der unteren Preisklasse meist mit Druckkopfpatronen ausgestattet, bei denen das Düsensystem und der Tintenbehälter eine Einheit bilden. Für den Farb- oder Fotodruck haben diese Geräte eine Druckkopfpatrone mit drei Farbkammern, die gewechselt werden müssen, auch wenn nur eine Farbe verbraucht ist. Die Herstellungskosten für diese Patronen sind vergleichsweise hoch, deshalb sind sie auch teuer – vor allem wenn man die oft sehr geringen Füllmengen mit in Betracht zieht. Mitunter sind auch nicht der ganze Patronenkörper, sondern nur kleine Kammern im Innern der Patrone mit Tinte gefüllt, um die Seitenleistung gering zu halten und den Kunden möglichst schnell zum Kauf weiterer Patronen zu veranlassen.

Auch bei Laserdruckern werden in der untersten Preisklasse meist Tonerkartuschen mit geringer Kapazität eingesetzt, so dass die Seitenleistung dieser Geräte gering ist. Neugeräte werden sowohl bei Tintenstrahl- als auch bei  Laserdruckern immer häufiger mit  so genannten Starter-Patronen oder –Kartuschen ausgerüstet, die ebenfalls nur eine geringe Kapazität haben, so dass der Käufer eines neuen Druckers oft überrascht ist, dass er schon nach so kurzer Nutzungszeit neue Patronen oder Kartuschen kaufen muss.
Wer also einen Drucker kaufen möchte, der wirtschaftlich ist und bei dem er keine bösen Überraschungen erleben muss, sollte vor dem Kauf zunächst darüber nachdenken, wie viel Seiten er durchschnittlich pro Monat druckt und welche Druckqualität wie häufig benötigt wird. Daraus erkennt man, welchen Gerätetyp man benötigt und welche Leistungsklasse das Gerät haben muss.

Wenn diese Entscheidung getroffen ist,  sollte man die Kosten der Patronen oder Kartuschen errechnen, die für das durchschnittliche monatliche Druckvolumen benötigt werden. Aus der Zahl der zu druckenden Seiten und den Kosten für Tinte und Toner kann man den Preis pro gedruckte Seite ermitteln. Dieser Wert ist die entscheidende Größe für die Wirtschaftlichkeit Ihres Druckers.

So kann es gut sein, dass der für Sie beste Drucker in der Anschaffung etwas teurer ist, aber dafür viel sparsamer druckt als manches Schnäppchen, dass der eine oder andere Verkäufer aufschwatzen möchte. 
Und wenn Ihnen das alles zu kompliziert erscheint, wenden Sie sich doch an PuK Halle! Wir sind die Spezialisten für Tinte und Toner und wissen, was Patronen und Kartuschen leisten. Deshalb beraten wir Sie unabhängig und kompetent. Den passenden Drucker für Sie haben wir natürlich auch!